Spaghetti Carbonara & Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar

Anfang der Woche war so ein Tag an dem der Kühlschrank relativ leer war und ich keine Lust zum einkaufen hatte. An solchen Tagen mache ich sehr gerne Spaghetti Carbonara denn die Zutaten dazu hab ich fast immer da und es geht schnell.

Ihr braucht:
500g Spaghetti
1 Paket Räuchertofu (150-200g), fein gewürfelt
1 Zwiebel, gewürfelt oder in (Halb)Scheiben
1 Packung Soja-Sahne (250ml)
Salz & Pfeffer
frische Petersilie

Die Spaghetti in Salzwasser al dente kochen. Währenddessen den Tofu und die Zwiebel vorbereiten und in etwas Olivenöl scharf anbraten bis der Tofu knusprig ist. Mit der Sahne ablöschen, salzen und ordentlich pfeffern. 1-2 Minuten köcheln lassen, etwas frische Petersilie dazutun und mit den Spaghetti vermengen und servieren. :)

Es gibt viele die machen ihre Carbonara Soße mit Käseersatz, Hefeflocken oder sogar einer Mehlschwitze, ich finde jedoch dass das Simple meist am Leckersten schmeckt. Zudem ist die Carbonara im Original ja auch keine richtige Soße in der die Nudeln schwimmen, sondern "klebt" ja nur an den Nudeln. Aber es bleibt natürlich jedem freigestellt zu experimetieren. ;)

Spaghetti Carbonara

Vor ein paar Tagen habe ich wieder ein Backbuch aus dem Regal gekramt, welches ich schon lange nicht mehr in der Hand hatte, Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar von Isa Chandra Moskowitz und Terry Hope Romero. Auf Facebook hatte ich ein paar Rezeptetipps zu dem Buch erhalten, und so wie über die Ergebnisse geschwärmt wurden, musste ich es einfach noch einmal mit dem Buch versuchen. Also markierte ich mir die angegebenen Rezepte und überlegte mir was ich als erstes backen würde. Die Wahl fiel eigentlich nicht schwer, denn eins der angegebenen Rezepte waren Snickerdoodles.

Snickerdoodles ist ein Keks der vor dem Backen in einer Zimt-Zucker-Mischung gerollt wird. Ich habe Snickerdoodles geliebt, seit ich sie das erste Mal gegessen hatte. Damals noch in der unveganen Version mit Eiern im Teig. Da ich sie so liebte, dauerte es nicht lange und ich backte eine vegane Version, nach einem Rezept aus dem Internet (ich weiß nicht mal mehr welches).
Ich war enttäuscht. Ich erhielt sehr knusprige Kekse mit einem Zimtzuckermantel, überhaupt keine so leckeren puffigen Kekse wie ich sie sonst immer hatte.
Doch mit dieser neuen Empfehlung bekam ich neue Hoffnung, denn sie empfahl mir den Teig zuerst im Kühlschrank zu kühlen und nach dem Rollen in der Zuckermischung nicht platt zu drücken, sondern als Kugeln zu backen. Das Resultat: relativ puffige leckere Snickerdoodles. Zwar noch nicht ganz so perfekt wie vorher, aber schon tausend mal besser wie mein erster veganer Versuch.

City Girl Snickerdoodles

Durch diesen Versuch bekam ich etwas Vertrauen in das Buch und probierte die Brownies aus. Die sollen anscheinend so gut sein, dass sogar Omnivore sie sich wünschten. Und ich muss sagen, sie sind wirklich so toll. Ich war etwas skeptisch, da Seidentofu in den Teig kommt (mein Experiment, aus Seidentofu Mousse au chocolat zu machen, war nicht so der Hammer). Selbst mein Freund, der Chocoholic, konnte kaum aufhören sie zu essen. Sie sind super saftig, super schokoladig und super sättigend. ;)

Deluxe Cocoa Brownies

Ich werde beides auf jeden Fall noch einmal nachbacken und jetzt auch öfters dieses Buch aus dem Regal holen um etwas Neues auszuprobieren (ich glaub als nächstes sind die Peanut Butter Chocolate Pillows dran). ;)

Und jetzt geh ich mir noch ein Stück Brownie holen. ;)

die (sich demnächst kugelnde) Dani

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