Nachgemacht: Himbeer Tiramisu Cupcakes

Seit Ewigkeiten hatte ich dieses Rezept in meinen Lesezeichen, bin aber dennoch nie dazu gekommen diese nachzubacken. Letzte Woche hatte nun meine Schwester Geburtstag, so dass ich natürlich etwas backen musste. Da sie meine Cupcakes immer liebt, ihr Lieblingsdessert aber eigentlich Tiramisu ist, boten sich diese Cupcakes regelrecht an.

Das Original-Rezept findet ihr hier. Ich habe das Topping allerdings etwas abgewandelt.

Obwohl es im Rezept nicht danach ausschaut, sind diese Cupcakes recht schnell gemacht. In meinem Fall habe ich abends die Cupcakes und die Himbeersoße vorbereitet. Morgens habe ich dann die Amaretto-Mischungen und das Topping vorbereitet und die Cupcakes zusammengesetzt.

Himbeer-Tiramisu-Cupcakes
Für 12 Himbeer-Tiramisu-Cupcakes:

Für den Teig:

180g Mehl
200g Zucker (wer es nicht so süß mag, nimmt weniger)
1TL Natron
1 Prise Salz
180ml Pflanzenmilch
120ml Öl
2TL Vanilleextrakt
2EL Apfelessig

In einer großen Schüssel Mehl, Zucker, Natron und Salz vermischen. In einer separaten Schüssel Pflanzenmilch, Öl, Vanille und Essig vermischen. Unter die Mehlmischung geben und mit dem Schneebesen kurz vermischen bis die Zutaten geradeso homogen sind. Nicht zu viel rühren, sonst wird der Teig zäh.
Auf 12 Muffinförmchen verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C 16-18 Minuten backen (Zahnstochertest machen!).

Für die Himbeersoße:

150g Himbeeren (frisch oder TK)
100-150g Agavendicksaft oder Zucker (abhängig von der gewünschten Süße)
1TL Vanilleextrakt
1TL Zitronensaft
1 Prise Zimt
1 Prise Salz

Die Himbeeren mit dem Agavendicksaft in einen kleinen Topf geben und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Wenn die Himbeeren anfangen zu zerfallen, auf niedrige Hitze runterdrehen und die Himbeeren kochen lassen bis ein Soße entsteht. Dies dauert etwa 5 Minuten (ich habe zwischendurch immer wieder umgerührt und die Himbeeren leicht zerdrückt). Von der Hitze nehmen, die übrigen Zutaten unterrühren, abschmecken und ggfs. nachsüßen und im Kühlschrank abkühlen lassen.

Für das Frosting:

1 Packung aufschlagbare Sahne (250g)
1 Packung Sahnesteif
Puderzucker
1-2EL löslicher Kaffee
2EL Amaretto
2EL Wasser
1TL Vanilleextrakt

Die Sahne mit dem Sahnesteif aufschlagen. Kurz vor dem Steifwerden der Sahne die gewünschte Menge Puderzucker unterrühren, ich hatte etwa 50g, dies hängt allerdings stark von der Sahne ab (die Alpro die ich verwende ist relativ unsüß).
Den Kaffee mit dem Amaretto, dem Wasser und der Vanille verrühren bis sich der Kaffee aufgelöst hat und unter die steife Sahne geben.

Zum Tränken der Cupcakes:

80ml Amaretto
1EL löslicher Kaffee

Vermischen bis sich der Kaffee ausfgelöst hat.

zusätzlich:

12 Himbeeren als Deko
geraspelte Schokolade


Zubereitung:

Die komplett ausgekühlten Cupcakes mit einem Teelöffel etwas aushöhlen. Das Ausgehöhlte darf vom Bäcker vernascht werden. ;)

Jeden Cupcake mit etwa 1TL der Amarettomischung tränken, dann das Loch mit etwa 1TL der Himbeersoße füllen. Auf jeden Cupcake 1EL geraspelte Schokolade geben. Das Frosting auf die Cupcakes spritzen und mit geraspelter Schokolade und den Himbeeren dekorieren.

Himbeer-Tiramisu-Cupcake

Das Rezept ist sicherlich nicht kalorienarm, allerdings macht man diese ja auch nicht jeden Tag. Die Kombination Himbeere-Tiramisugeschmack ist jedoch eine geniale Kombi und ich werde diese Cupcakes noch mal backen. Auch habe ich mich für ein Sahnetopping statt dem Buttercreme-Topping entschieden, da es so weniger Zucker braucht und es viel leichter schmeckt. Das typisch übersüße amerikanische Topping ist mir meistens zusätzlich zum süßen Cupcake einfach zuviel.
Es fand sie so auch jede(r) superlecker, sogar die die eigentlich keinen Kaffee mögen. ;)

die Dani

Kommentare:

  1. wow, also ech sin elo just duerch zoufall op däi blog gestouss, well ech ëmmer erem no neien adresse mat veganem iessen hei zu lëtzebuerg sichen, an ech si begeeschtert vun dénge rezepter, ganz genee mäi goût.also esou get dat näicht mam régime ;)

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    1. Villmols merci, an dat mam Régime kennen ech ;) Mee e Gebuertsdag ouni Séisses geet nik, an dat hei war eben eng besser Alternative zum Kuch deen ech ménger Schwester enker gebaak haat (http://instagram.com/p/MY_d5WG42H/?modal=true). An alles mat Uebst ass gesond ne :D

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